Aktuelles

Coronakrise

Die neue corona Überbrückungshilfe

Am 12.6.2020 hat die Bundesregierung ein Folgeprogramm für die „Corona-Soforthilfe“ beschlossen: Die „Corona-Überbrückungshilfe“. Diese soll Unternehmen, die weiterhin stark von Schließung oder Umsatzeinbußen betroffen sind, bei den Fixkosten für die Monate Juni bis August 2020 durch nicht rückzahlbare Zuschüsse unterstützen. Die Rahmendaten finden sich kurz zusammengefasst unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/ueberbrueckungshilfe-1759738

Wichtig: Es handelt sich um ein digitales, zweistufiges Antragsverfahren durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Zuständig für die Durchführung sind die Länder. Sprechen Sie also bitte mit Ihrem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, da dieser die Angaben bestätigen muss.

Einheitlicher Arbeitsschutz zur Vorbeugung

Nachdem die ersten Lockerungen umgesetzt sind, haben das Bundesarbeitsministerium und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung einheitliche Arbeitsschutzmaßnahmen vorgestellt, die jeder Betrieb beachten muss, wenn er wieder öffnen möchte.

Dazu gehört neben einem Mindestabstand von 1,5 Metern auch während der Arbeit, dass Abläufe so organisiert werden müssen, dass die Mitarbeiter möglichst keinen oder nur geringen Kontakt zueinander haben. Wo das nicht möglich ist, müssen Schutzmasken eingesetzt werden. Außerdem werden höhere Anforderungen an die Hygiene gestellt. Alle vorgegebenen Maßnahmen finden Sie unter https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Schwerpunkte/sars-cov-2-arbeitsschutzstandard.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Unternehmer sollten vor einer Wiedereröffnung ihrer Betriebe alle Schutzmaßnahmen umgesetzt haben, um Probleme wie Bußgelder zu vermeiden.

Neuer Ratgeber des INQA

Die "Initiative Neue Qualität der Arbeit" (INQA) will mit einer neuen Webseite Unternehmen und deren Mitarbeiter mehr Orientierung in der Krise geben und hat dazu einen neuen Ratgeber entwickelt: "Covid-19: Beschäftigte schützen, Arbeit gut gestalten". Der Ratgeber enthält praxisnahes Wissen z.B. zu "Gute Führung im Home-Office", "Finanzielle Hilfsprogramme", Psychische Gesundheit", Selbständige und Kleinstunternehmer". Mehr dazu lesen Sie im Ratgeber unter https://inqa.de/DE/wissen/schwerpunkt-covid/uebersicht.html

Fördermittel

Merkblatt Fördermittel

Das Merkblatt Fördermittel wird ständig aktualisiert und finden Sie unter den Checklisten.

Klimaschutzoffensive für kmu

Unternehmer, die in Klimaschutz investieren, erhalten zeitlich befristet einen Zuschuss der KfW Bank in Höhe von aktuell 6 % des Investitionsvolumens. Der Zuschuss wird zusätzlich zum Förderkredit im Rahmen der Klimaschutz-Offensive für den Mittelstand gezahlt. Die Zinsen für den Kredit beginnen bei 1,03, die Laufzeit beträgt fünf Jahr. Näheres dazu lesen Sie unter https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Energie-Umwelt/F%C3%B6rderprodukte/Klimaschutzoffensive-f%C3%BCr-den-Mittelstand-(293)/

Digitalisierung

E-Rechnungen: unterschiedliche Regelungen in den bundesländern

Seit Mitte April 2020 müssen Bund, Länder, Kommunen und die meisten öffentlichen Betriebe E-Rechnungen akzeptieren. Für den Bund wird die rein elektronische Rechnung sogar Pflicht und voraussichtlich ebenso alle anderen Rechnungsformate. PDFs werden auch zurückgewiesen. Allerdings gibt es  bei den Behörden keinen einheitlichen Standard. Unternehmen, die mit öffentlichen Trägern zusammenarbeiten, müssen sich darüber informieren, wie die Rechnungen zu stellen sind. Der Verband elektronische Rechnung (https://www.verband-e-rechnung.org/) hält Unternehmen über den aktuellen Stand auf dem Laufenden.